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07/12/2022 - UNTERSTÜTZUNG IN DER KRISE

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Du hast meine wachen Augen bewahrt; ich bin so beunruhigt, dass ich nicht sprechen kann.  Psalm 77.4

Wir wissen nicht, ob Asaph, der Schreiber von Psalm 77, von sich selbst oder als Prophet von einer anderen Person sprach, die im Dienst des Herrn unglaubliche Krisen durchlebte. Wir können nicht wissen, ob dies auf ihn zutraf, aber es ist die reine Wahrheit, dass seine Worte auf unser Leben passen. Die Diener Gottes haben Verheißungen erhalten, die ihnen garantieren, dass der Herr sie immer bewahren wird (Psalm 91; Matthäus 10.28-31). Während unserer Prüfungen vernachlässigen wir jedoch oft Gottes Führung und öffnen unseren Mund, um dem Bösen nachzugeben.

Das Wort beschreibt Hiob als einen Mann, an dem wir nichts auszusetzen haben: “Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob; der war ein ehrlicher und aufrichtiger Mann und fürchtete Gott und wandte sich ab vom Bösen” (Hiob 1.1). Als er in große Bedrängnis geriet, verteidigte er sich mit Händen und Füßen und behauptete, in seinem Leben sei nichts falsch gewesen. Zunächst schien es, als hätte Gott den Feind umsonst zugelassen, doch später kam Hiob selbst zu dem Schluss, dass er versagt hatte und Angst in seiner Seele zuließ. Er bekannte: “Warum ist das, was ich befürchtet habe, über mich gekommen, und das, wovor ich mich fürchtete, ist über mich gekommen? (Hiob 3.25).

Zu Beginn des Psalms verrät Asaph wichtige Einzelheiten über seine Haltung gegenüber den Täuschungen des Reiches der Finsternis, die im Gange waren. Für ihn war es schwer zu verstehen, dass er in Schwierigkeiten steckte, schließlich glaubte er an Gott und suchte ihn immer. Asaph war ein Levit, der für seine Liebe zum Herrn berühmt war, aber als er sich an ihn erinnerte, war er beunruhigt, weil er nicht verstand, was mit ihm geschah und warum der Höchste ihn nicht beschützte. Der Psalmist wollte herausfinden, warum.

Inmitten dieses Übels stellte Asaph fest, dass etwas Gutes geschah: Seine wachsamen Augen wurden nicht beeinträchtigt – ein Beweis dafür, dass Gott mit ihm war. Nur der Herr konnte die geistige Wahrnehmung des Psalmisten intakt halten. Obwohl er nicht in Sünde lebte, war er vom Bösen betroffen, und sein innerer Blick suchte nach Antworten und glaubte, dass er sie finden würde. Der Vater lehrte ihn etwas, das er nicht kannte. Passiert dir das auch?

Seine wachsamen Augen wurden vom Allerhöchsten gestützt, schloss Asaph. Das stimmte. Das Gleiche gilt sicher auch für dich. Auch wenn dein Glaube auf die Probe gestellt wird und du wegen der scheinbaren Abwesenheit des Allmächtigen beunruhigt bist, steht er dir zur Seite, stärkt und beschützt  dich. Sei wachsam, dass du in deinen Gebeten nicht etwas Unangemessenes sagen, das den Herrn beleidigt. Er weiß, wie er seine Kinder dazu bringt, ihre Lektion zu lernen!

Die Versuchung mag groß sein, aber sie ist nicht übernatürlich. Gott aber ist treu und wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern wird mit der Versuchung auch die Flucht ergreifen, damit ihr sie ertragen könnt (1. Korinther 10.13). Bleib also ruhig und öffne nur deinen Mund, um das Wort Gottes zu bekennen. Wenn du dein Fleisch sündigen lässt (Prediger 5.6), vergrößert sich dein Leiden. Lebe in Jesus!

Asaph war weise und sagte inmitten seines aufgewühlten Herzens, er könne nicht sprechen. Die gleiche Sorgfalt müssen auch diejenigen walten lassen, die in Versuchung geraten sind. Wenn Sie nicht fest im Glauben sind, werden Sie in solchen Momenten Dinge bekennen, die Sie binden werden: Du bist verstrickt durch die Worte deines Mundes, du bist gebunden durch die Worte deines Mundes (Sprüche 6.2). Lobt den Herrn für alles!

In Christus, mit Liebe,

R. R. Soares

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Gott, unser Erhalter! Welch ein Frieden, zu wissen, dass Du unsere Augen auf Dich gerichtet hältst, um zu sehen, wie treu, gut und liebevoll Du bist. Wir können Dich nicht einmal für eine Sekunde verlassen. Deine Verheißungen wirken in guten wie in schlechten Zeiten und geben uns Schutz, Kraft und Liebe!

Lass niemals zu, dass unsere Augen nicht wachsam sind. Deine Güte gibt uns Mut und Kraft, so dass wir unsere Krisen überwinden können, indem wir uns an Dich wenden, der Du uns unter Deinen Flügeln beschützt. Du bist gut zu denen, die an das glauben, was Du sagst!

Ohne Dich sind wir unruhig, und deshalb sollten wir nichts sagen. Aber wenn wir sehen, was Du uns zeigst, wird unser Mund dasselbe sagen, was Jesus zum Feind sagte, als er ihn in der Wüste versuchte. Dein ist die Herrlichkeit! Wir erklären, dass wir frei sind. Amen!

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